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Vorträge

Willi Egger

Mein eigener Taschenkalender

In meiner Eigenschaft als Schriftführer der NTG erhalte auch ich die TeXnische Komödie. In der Ausgabe Nummer 3 2010 beschrieb Uwe Ziegenhagen das Erstellen eines PocketMod mit Latex.

Dieser Artikel begann mich zu faszinieren. Einerseits war mir das Faltschema bereits bekannt, weil ich das einmal für meinen Bruder in ConTeXt programmiert habe. Andererseits wurde mir – nachdem ich mir die Internet-Seite des PocketMod angesehen und das eher klägliche Ergebnis ausgedruckt hatte – klar, dass ein derartiger Taschenkalender weit professioneller gestaltet werden kann. Also entschied ich mich dazu, den Taschenkalender als Projekt zur Erforschung der Möglichkeiten von LuaTeX und ConTeXt zu gebrauchen. In diesem Vortrag präsentiere ich das Ergebnis meiner „Forschungsarbeiten“.

Ich gehe darauf ein, welche Schwierigkeiten auftauchen, wenn man einen funktionierenden Kalender gestalten möchte und wie hilfreich Lua bei den entsprechenden Berechnungen ist, die sich damit bequem erstellen lassen. Selbstverständlich gibt es dazu auch eine kleine Demonstration des Faltens des Taschenkalenders.

Folien zum Vortrag

Walter Entenmann

Ein Metafont-Paket für die Sütterlinschrift

Das Paket wesu enthält im wesentlichen die Metafont-Quelldateien für die von Ludwig Sütterlin 1914 entwickelte Deutsche Schreibschrift, die auch als Sütterlinschrift bezeichnet wird. Nach dem Laden des Pakets können beliebige deutsche Texte in Sütterlinschrift geschrieben werden.

Dies wird an einigen Schriftbeispielen demnstriert. Die Schrift war von 1915 (1920) bis 1941 die einheitliche Basisschrift an deutschen Schulen.

Zunächst werden die Ideen und Ziele von Sütterlin erläutert, die seiner neuen deutschen Schreibschrift zugrundeliegen. (Weiterentwicklung der Kurrentschrift, senkrechte Form, Gleichzugfeder, Liniensystem, etc.)

Nach einer kritischen Durchsicht verschiedener Schriftdokumente werden die Klein- und Großbuchstaben unter Beachtung dieser Grundsätze entwickelt, ergänzt durch die Umlaute, Ziffern und Satzzeichen. Eine Besonderheit ist dabei die Schreibweise des „s“. Es folgt der Aufbau der Metafont-Quelldateien für die verschiedenen Schriftzeichen nach dem Prinzip „Verbinden durch Aneinanderstoßen“.

  • Beachtung von Modifikationen am Woertanfang und Wortende.
  • Aufbau der entsprechenden Ligaturtabellen.
  • Verschiedene Schriftauszeichnungen.

Der Zusammenhang zwischen den Abmessungen der Zeichenvorlage und der gewünschten Entwurfsgröße mit den intern in Metafont verwendeten „scharfen“ und „Pixel“-Größen wird dargestellt. Die Bearbeitung der Quellen mit den Metafont-Befehlen und die Ablage der .mf-Files und der .tfm-Files in einem eigenen /home/ /texmf/fonts/... Verzeichnis. Erstellung der zugehörigen .fd-Files und evtl. .sty-Files zur Schriftauswahl im LaTeX-Dokument.

Fonttabelle, Linienblätter, Beispieltexte.

Folien zum Vortrag

Thomas Ferber

Das Portable Document Format - Von PDF/A bis PDF/X

Das Portable Document Format hat sich seit seiner Einführung im Jahr 1993 zum Quasi-Standard entwickelt. Beginnend mit der Geschichte des Portable Document Formats behandelt der Vortrag die verschiedenen PDF-Typen (PDF/A als Format für die Langzeitarchivierung und PDF/X als Format für die Übermittlung von Druckvorlagen), die Eigenschaften von PDF und das Zusammenspiel von TeX/LaTeX mit PDF.

Folien zum Vortrag

Frans Goddijn, Willi Egger

Produktion des Büchleins „EuroTeX-Quotes“

Auf der EuroTeX 2009 in Den Haag hat Frans Goddijn von den Teilnehmern unzählige Porträtfotos geschossen. Während der Vorträge hat Frans gut zugehört und sich alle träfen Sprüche der jeweiligen Referenten notiert. Am Ende der Konferenz kam dann die Idee auf, daraus ein Büchlein zu machen, worin die Teilnehmer und auch ein Teil der kernigen Aussagen aus den Vorträgen dargestellt würden. Wie gesagt, so getan – dachten wir uns in der heutigen Zeit der unbegrenzten Möglichkeiten.

In diesem Vortrag zeigen wir, was wir im Laufe der Entwicklung so alles erlebt haben und zu welchem Endergebnis wir gekommen sind. Dieser Vortrag möchte einen Betrag zum Thema „Wo liegen die Fallstricke bei der Produktion einer Publikation“ liefern. Dabei interessieren uns auch die Erfahrungen der anderen Teilnehmer der Vereinstagung.

Folien zum Vortrag

Folien zum Countdown-Beispiel

Adelheid Grob

Having Fun with LaTeX (Teil VI)

Die Vortragsserie „Having Fun with LaTeX“ geht auf der Tagung in Bremen in die sechste Runde. Wie bisher werden auch dieses Mal kleinere LaTeX-Pakete vorgestellt, die  einem das Leben erleichtern oder auch einfach nur versüßen können.

So wird dieses Mal ein Paketbundle vorgestellt, dass nicht zu unrecht die Bezeichnung „cool“ im Namen trägt, zum anderen wird auf ein Paket zum Setzen von Blindenschrift eingegangen sowie gezeigt, wie man CD-Cover mit LaTeX produzieren kann. Außerdem werden Pakete vorgestellt, die sich mit zeitlichen Belangen beschäftigen.

Auf die Zuhörer wartet ein Ausflug in die weite Welt der LaTeX-Pakete, der sowohl für Fortgeschrittene wie auch für Anfänger interessant sein kann.

Folien zum Vortrag

Hans Hagen

ConTeXT Lua Documents

The average ConTeXt user will code document structure and layout using the familiar backslash driven commands. The integration of Metapost already brought us another language and in MKIV yet another one showed up: Lua.

In this talk I will discuss and demonstrate how you can use Lua for encoding your document, setting up styles and providing solutions. I will also show how you can mix the different approaches, depending on the problem at hand. The (dis)advantages of coding in TeX or Lua will be discussed as well.

Hans Hagen

ConTeXt MKVI

While ConTeXt MKIV evolves we are already working on its descendant: MKVI. As memory and processing power grows, we can finally implement some mechanisms the way we always wanted it.

Eventually most of ConTeXt will be coded that way but already some core components and modules are. In this short talk I will show some of the experiments and the impact on coding.

Taco Hoekwater

Metapost Development update

Bericht über den aktuellen Status von Metapost 2.0

Folien zum Vortrag

Jean-Michel Hufflen

Von BibTeX-Dantenbanken zu Open Archives

Mit einer Erweiterung von MlBibTeX können wir Eintrage für Open Archives generieren. Diese Eintrage sind in einer XML-Syntax geschrieben. Wir benutzen zusätzliche BibTeX-Felder und zusätzliche XML-Dateien für Informationen über Personen. Der erste Teil dieses Programms ist in Scheme geschrieben, der zweite in XSLT.

Wir demonstrieren die Funktionsweise des Programms an einem Beispiel: der französischen Internetseite „HAL für Open Archives“ (http://hal.archives-ouvertes.fr/?langue=en).

Danach zeigen wir, wie man durch Anwendung von Unix-Befehlen wie „configure“, „make“ u. a. ohne Probleme auch andere, z. B. deutsche, Internetseiten nutzen kann.

Bogusław Jackowski, Piotr Strzelczyk

How to make more than one OTF math font?

Since 2007, when Microsoft released their math-equipped Word and the relevant font Cambria Math, the world has seen only two more math fonts which can be used with MS Word/XeTeX/LuaTeX: Asana by Apostolos Syropoulos and Khaled Hosny's XITS. Another one is upcoming: Latin Modern Math.

Our real aim was, however, not to provide just one new math font, but to create several of them, almost at once. We will present the pre-release of the Latin Modern Math font and, at the same time, explain how we intend to use our and others' experience to facilitate the creation (painful anyway) of math OTFs. Moreover, we will discuss the relationship between the Latin Modern  and TeX Gyre math projects. 

Folien zum Vortrag

Vergleich verschiedener OTF Math fonts

Axel Kielhorn

Von OpenOffice zu LaTeX

Aktuelle Textverarbeitungsprogramme scheinen die erste Wahl zu sein, wenn man umfangreiche Texte erstellen möchte.

War vor 15 Jahren ein 20seitiger Text mit Graphiken und Formeln bereits die Grenze des Machbaren, so ist heute ein 200seitiger Text kein Problem mehr. Dank schneller Rechner erfolgt der Umbruch nahezu in Echtzeit, vor Jahren war das nur im Entwurfsmodus möglich.

Der Punkt, an dem man die Grenze der Textverarbeitung erreicht hat, verschiebt sich immer weiter nach hinten. Größere Textmengen machen den Umstieg auf ein vollkommen anders System nahezu unmöglich.

Gäbe es einen Konverter, der den vorhandenen Text nach LaTeX wandelt und so mit wenig Nacharbeit den Wechsel ermöglicht, könnte man es ja mal versuchen.

Writer2LaTeX ist so ein Konverter. Texte, die sich in OpenOffice importieren lassen, können als LaTeX Quelle exportiert werden.

  • Worauf muss man achten?
  • Welche Einstellungen sind zu wählen?
  • Wie brauchbar ist das Ergebnis?

Der Vortrag versucht diese Fragen zu beantworten.

Folien zum Vortrag

Axel Kielhorn

CMR ist langweilig: Die Schriften in TeXLive 2010 (update 2011)

Jahrelang konnte man TeX Dokumente an der verwendeten Schrift erkennen. Es gab anscheinend keine Alternative zur Computer Modern Roman. Inzwischen wurde sie durch die Latin Modern ersetzt, aber das Aussehen der Dokumente hat sich nicht wesentlich verändert.

Das muss nicht so sein. Bereits seit Mitte der 90er Jahre gibt es mit fontinst die Möglichkeit beliebige PostScript Schriften für DVIPS oder pdfTeX zu installieren. Da der Umgang mit fontinst nicht ganz einfach ist, schrecken Benutzer oft davon zurück.

TeXLive 2010 enthält bereits einige fertig aufbereitete Schriften, Anfang 2011 kamen weitere hinzu.

Leider verstecken sich diese Schriften in den Tiefen des TDS Baums. Erschwerend kommt hinzu, das sich der TDS Baum auf den meisten Systemen ebenfalls gut versteckt.

Nachdem wir die Wurzel von .../texlive/2010 gefunden haben, begeben wir uns in die Tiefen des Baumes auf der Suche nach neuen Schriften. Wir hangeln uns durch die Äste zu den Support-files und binden die Schriften in ein Beispieldokument ein.

Um Mitarbeit des Publikums und Kommentare wird gebeten, Shell Kenntnisse sind nicht erforderlich.

LaTeX-Quelldateien

Beispiel-Booklet (A4)

alternativ: Beispielseiten (A5)

Jerzy Ludwichowski

Is there life besides licensing?

To cater for the licensing needs of the GUST e-foundry the GFL, GUST Font License, was formulated. It is a free license and thus, one may think, be good enough for any sensible purpose.

But no, the would-be licensees have questions. Moreover, some might even want you to sign legal papers in connection with the free license.

Will GFL haunt us for the rest of our lives and beyond?

Folien zum Vortrag

Frieder Nake

Generative Kunst – Randnotizen zur Archäologie der Digitalen Kunst 

Mit Bildern gut garniert, wird der Beitrag einen kleinen Einblick in die ersten Jahre der Computer-Kunst geben, die in der Mitte der 1960er Jahre entstand, wohl besser „algorithmische Kunst“ genannt worden wäre und heute oft „digitale Kunst“ heißt. Wir werden etwas über die ersten Ausstellungen 1965 hören, werden von ein paar der frühen Akteure erfahren, sowie drei oder vier großen Ausstellungen begegnen. Wir wollen die US-amerikanischen pragmatischen und die theoretisch angereicherten deutschen Ansätze betrachten und schließlich sehen, ob die digitale Kunst eigentlich heute noch brotlos ist. Der Vortrag soll zur Entspannung einladen und vielleicht ein wenig dazu anregen, über das Verhältnis von Kunst und Zufall, von Ästhetik und Algorithmik nachzusinnen.

Folien zum Vortrag (Achtung: 27,4 MB)

Thomas Schmitz

Kritische Editionen mit TEI xml und ConTeXt setzen

Seit mehr als zwei Jahren wird in ConTeXt auch die neue luaTeX engine verwendet. Dadurch steht für komplexere Anwendungen die Programmiersprache lua zur Verfügung, die eine Reihe von Aufgaben unkomplizierter zu lösen hilft. Der Vortrag macht dies am Beispiel der Verarbeitung von xml in ConTeXt deutlich; insbesondere zeigt er, wie sich ein nach den Vorgaben der „Text Encoding Initiative“ (TEI) kodiertes xml Dokument einer kritischen Edition in ConTeXt setzen lässt.

Folien zum Vortrag

Martin Sievers

Alles was Recht ist – Ein „minimales“ LaTeX für juristische Hausarbeiten an der Universität Trier

Auch abseits der Mathematik bietet LaTeX sehr viele Stärken für den wissenschaftlichen Textsatz. Der Vortrag richtet das Augenmerk auf juristische Hausarbeiten, die nach sehr restriktiven, teilweise exotischen Vorgaben angefertigt werden müssen (vgl. auch den Vortrag von Agnieszka Okońska auf der Herbsttagung in Trier).

Neben den obligatorischen Erstsemester-Einführungen des Vereins ELSA auf Basis klassischer Textverarbeitungen gab es in diesem Jahr erstmals einen zweistündigen Kurs, der die Arbeit mit LaTeX zum Inhalt hatte. Dazu wurde im Vorfeld auf Basis der Klasse jurabook eine spezielle Variante erstellt, die die vorab verabredeten Vorgaben weitestmöglich umsetzt. Zudem wurden die Themenfelder abgespeckt und „mundgerecht“ verpackt.

Ziel ist es, schon frühzeitig im Jurastudium eine Alternative zum allzu selbstverständlichen Griff zu Officeprogrammen aufzuzeigen und eine Basis für weitere wissenschaftliche Arbeiten zu legen.

Der Vortrag fasst die Erfahrungen zusammen und zeigt Chancen wie auch Risiken des Ansatzes.

Folien zum Vortrag

Uwe Ziegenhagen

Lebensläufe mit LaTeX setzen

LaTeX bietet eine Reihe von Paketen, um ansprechende Lebensläufe zu erstellen. In diesem Vortrag gehe ich vor allem auf das „Europass“ Paket ein, werde jedoch auch andere Pakete vorstellen.

Folien zum Vortrag