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Textsatz in den Geisteswissenschaften – TeX und die (verzweifelte) Suche nach Alternativen

Martin Sievers

Obwohl TeX mittlerweile nicht mehr ausschließlich ein Werkzeug der Mathematiker und Naturwissenschaftler ist, tun sich viele Geisteswissenschaftler schwer mit dem Ein- bzw. Umstieg. Viele Probleme des geisteswissenschaftlichen Textsatzes (Fußnotenapparate, synoptische Texte, volle Unicodeunterstützung etc.) erfordern darüberhinaus auch bei modernen TeX-Derivaten wie XeTeX eine eher „technische“ Arbeitsweise.

In den letzten Jahren wurden dementsprechend Standards wie derjenige der Text Encoding Initiative (TEI) [1] entwickelt, die zunächst auf SGML, später dann auf XML basierten. Viele Werkzeuge und Anwendungen der Digital Humanities nutzen XML als zentrales Datenformat. Für die Weiterverarbeitung hin zu einer Druckfassung (PDF) existiert mit XSL-FO als Teil von XSL [2] ein durchaus mächtiger Standard, der von Prozessoren wie FOP [3] oder xmlroff [4] verarbeitet werden kann.

An der Universität Trier und der Fachhochschule Worms wird im Rahmen des gemeinsamen DFG-Projekts „XML-Print“ an der Weiterentwicklung bestehender Werkzeuge für die Erstellung druckfertiger geisteswissenschaftlicher Dokumente gearbeitet. Im Mittelpunkt stehen die speziellen Anforderungen und die spätere Anwendbarkeit als Eclipse-Plugin, Webservice sowie eigenständiges Programm.

Im Vortrag werden die Ideen und Ansätze des noch jungen Projekts vorgestellt und die Rolle von TeX dabei beleuchtet.

[1] TEI: Text Encoding Initiative. http://www.tei-c.org/.

[2] Extensible Stylesheet Language (XSL) Version 1.1. http://www.w3.org/TR/xsl11/.

[3] Apache FOP. http://xmlgraphics.apache.org/fop/.

[4] xmlroff. http://www.xmlroff.org/.

 

Die Folien des Vortrags.