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Alle TeX-Distributionen sind auf der DVD "TeX Collection". DANTE-Mitglieder erhalten die diese kostenlos.

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Eingereichte Vorträge und Tutorien

Leo Arnold: ConTeXt quickie: Tabellen

Viele (La)TeX-Anwender haben schon von ConTeXt gehört, doch warum sollte man zum TeXen (noch) eine neue Sprache lernen? In diesem Kurzvortrag werden die wesentlichen Vorteile von ConTeXt beim Layouten von Tabellen vorgestellt.

Beispieldateien aus dem Vortrag

Marcus Bitzl: PDF-Formulare ausfüllen mit iText & Co

PDF-Formulare sind in vielen Webanwendungen zu finden. Anstelle von Adobe Acrobat können diese Formulare auch mit LaTeX erstellt werden. In diesem Vortrag wird an einem konkreten Anwendungsfall der (teilausgefüllte Bewertungsbögen) gezeigt, wie man PDF-Formulare mit LaTeX erstellen und in einer Webanwendung automatisch vorausfüllen kann.

Dateien zum Vortrag sind unter https://github.com/bitzl/dante-herbsttagung-formulare verfügbar.

Blandyna Bogdol: Pandoc: Verschiedene Formate von und nach LaTeX konvertieren

Die heutige „Schreibwelt“ zwingt den Benutzer dazu, viele verschiedene Formate von Dokumenten zu benutzen. Und so steht man ganz oft vor dem Problem, diese Formate untereinander sauber konvertieren zu können. Soll es am Ende ein schön gesetztes LaTeX-Dokument sein, ist viel Handarbeit abgesagt. Genau dann kommt der leistungsstarke Dokumentenkonvertierer Pandoc ins Spiel. Da es sich um eine freie Software für viele Betriebssysteme handelt, ist ein breiter Einsatz sehr gut möglich. Und die besondere Stärke des Tool liegt darin, dass auch Word-Dokumente konvertiert werden können.

In meinem Vortrag möchte ich einen kurzen Überblick über Pandoc geben und die grundlegenden Einsatzmöglichkeiten vorstellen. Eine praktische Einsatzmöglichkeit bei der Softwaredokumentation rundet den Vortrag ab.

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Patrick Gundlach: CTAN mit Geschichte

Das Comprehensive TeX Archive Network (CTAN) ist in der TeX-Welt von unschätzbarem Wert und hat wesentlich zum Erfolg des freien Textsatzsystems beigetragen. Hier findet sich nahezu alle Software, die mit TeX, LaTeX und Co. zu tun hat.

Täglich werden neue (La)TeX-Pakete von den Autoren an das CTAN Team geschickt. Das Team sortiert die Software dann in die „richtigen“ Verzeichnisse ein und stehen ab sofort über ein weltweites Netz von (Spiegel-)Servern allen Benutzern zur Verfügung. Als zentrale Anlaufstelle für Software aus dem TeX-Umfeld hat CTAN inzwischen auch eine besondere Bedeutung für Systeme wie TeX-Live, das seine Software direkt von einem CTAN-Server bezieht und aktualisiert.

Ein Nachteil des aktuellen Verfahrens ist, dass neue Versionen einer Software die alte normalerweise ersetzt. Lädt ein Autor Version 2 seines Pakets hoch, so wird in der Regel der alte Stand gelöscht und ist auf CTAN selbst nicht mehr zu finden. Das kann dann zu Problemen führen, wenn man aus Kompatibilitätsgründen eine ältere Version benötigt.

Es werden regelmäßig Abzüge vom CTAN Server auf CD (bzw. DVD) an die Mitglieder von DANTE (und andere TeX-Vereinigungen) verschickt. Das ist zwar sehr schön, doch nicht jeder hat immer eine passende CD/DVD zur Hand, und manchmal ist die Version auf dem Medium nicht vorhanden, da die Abzüge „nur“ jährlich erstellt werden und in der Zwischenzeit viel passiert. Außerdem ist fraglich, wie lange noch ein Abzug auf DVD möglich ist, da CTAN derzeit ein Volumen von ca. 25 GB hat (und ständig wächst), die Kapazitäten der DVDs jedoch sehr viel geringer sind.

In dem Vortrag präsentiere ich einen Lösungsansatz für das Problem. Es wird ein Web-Dienst vorgestellt, mit dem man sich alte Versionen von CTAN anschauen und Software herunter laden kann. Es wird die dahinter liegende Technik vorgestellt und Probleme im Betrieb diskutiert.

Folien zum Vortrag

Tim Hoffmann: TeXstudio – Live Demo

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Sven Oos: Eine historisch-kritische Betrachtung des Programmcodes von TeX

Die Entwicklungsgeschichte von TeX reicht bis in die 1970er Jahre zurück und ist bis heute nicht (offiziell) abgeschlossen. Erstaunlich dabei ist, dass für die Implementierung des (Plain-)TeX-Quelltextes über die gesamte Zeit ausschließlich Donald E. Knuth allein verantwortlich war bzw. ist. Dies ist ein in der Softwareentwicklung seltenes bis kaum anzutreffendes Phänomen. Es erlaubt allerdings eine historisch-kritische Analyse, wie sie in der Editionsphilologie Anwendung findet.

In dem Vortrag werden die literaturwissenschaftlichen Grundlagen der Textkritik beschrieben sowie deren Analogien zur Origin-Analyse aus der Softwaretechnik aufgezeigt. Anschließend wird die Beschaffung und Aufbereitung von Quelltexten alter TeX-Versionen beschrieben. Darüber hinaus wird auf die von Donald Knuth gepflegte Fehlerprotokollierung eingegangen. Abschließend werden die Entwicklungsschritte des TeX-Programmcodes als Ergebnis eines textkritischen Verfahrens unter Verwendung von Elementen der Origin-Analyse präsentiert.

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Tobias Wendorff: Wortlisten: Voraussetzung für gute Trennmuster

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