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Eingereichte Vorträge und Tutorien

Benjamin Berg: Umfragen automatisieren mit SDAPS

SDAPS ist eine Software, um rechnergestützt Umfragen auf Papier umzusetzen. Dabei bietet SDAPS dem Nutzer die Möglichkeit, seine Fragebögen direkt mit LaTeX zu erstellen um dann ohne weiteren Aufwand die Datenerfassung und Auswertung zu automatisieren.

Um die Integration mit LaTeX zu erreichen, benutzt SDAPS eine eigene Klasse, welche alle Metadaten über den Fragebogen automatisch in eine Datei schreibt. Diese wird vom Hauptprogramm eingelesen, um die automatische Auswertung und die Erstellung von Berichten zu ermöglichen.

Dabei ist SDAPS relativ flexibel und kann für unterschiedliche Anwendungen eingesetzt werden. So unterstützt das Program z.B. sowohl anonyme als auch nicht-anonyme Umfragen. Sollte SDAPS für den Anwendungsfall jedoch nicht genau passend sein, ist es auch möglich, die Funktionalität mit eigenen Python-Modulen zu erweitern.

Mehr Informationen zu SDAPS gibt es unter http://sdaps.org.

Vortragsfolien

Markus Kohm: Tipps und Tricks mit KOMA-Script

In den letzten Jahren gab es bei KOMA-Script einige kleinere und größere Neuerungen. Viele davon sind bei der Mehrzahl der KOMA-Script-Anwender unbemerkt geblieben. Obwohl ich im Support regen Gebrauch davon mache, bleibt so das Potential dieser Erweiterungen eher verborgen und ungenutzt. Daher soll an einigen konkreten Aufgabenstellungen aus dem Support für eine größere Neuerung, nämlich scrlayer, und eine kleinere Neuerung, nämlich \addchaptertocentry, beispielhaft gezeigt werden, wie diese generell eingesetzt werden können.

Wünschenswert wäre, wenn das Bewusstsein um diese Neuerungen dann zu weiteren Anregungen, entweder im Support, auf komascript.de oder sogar unmittelbar aus dem Publikum heraus führen würden, um so das Potential der Neuerungen weiter auszuloten.

Vortragsfolien

Heiner Richter: Verbesserung der Studienbedingungen – am Beispiel der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre – mit Hilfe von LaTeX

Ohne die parallele Lektüre der Gesetzes- bzw. Richtlinientexte ist die Beschäftigung mit Lehrbüchern der Steuerlehre für die Katz'. Mit Hilfe des Pakets paracol[1] wird gezeigt, wie Ausrisse der entsprechenden Materialien gleich in den Randbereich übernommen werden. Die Gesetze und Richtlinien werden komfortabel mit dem Paket scrjura[2] vorgenommen, wobei in geringem Umfang Erweiterungen notwendig sind, damit neben  Paragraphen (§) auch andere Zähler wie Artikel (Art.), Richtlinien (R) und Hinweise (H) ermöglicht werden. Zur Erweiterung des Lehrstoffs können über QR-Codes, die mit dem Paket pst-barcode[3] automatisiert erzeugt werden, Anschlussbeispiele aus dem Internet heruntergeladen werden wie auch ein Steuerspiel „Ich glaub', es hakt ...“, das sich des Pakets gamebook[4] bedient.

Vortragsfolien

Das Steuerspiel „Ich glaub', es hakt ...“ 

Wolfram Schwenzer: „Literate Programming mit noweb“

Eine umfassende Programm­dokumentation wird leider immer noch von vielen Programmierern als verzichtbarer „Luxus“ betrachtet; eine solche Einstellung behindert die Wieder­verwendung von Code und die Kommunikation mit Mitarbeitern in Projekten.

Donald E. Knuth hat bereits vor Jahr­zehnten bei der Schaffung seiner ΤeΧ und METAFONT Programm­suite ein Doku­mentations­tool geschaffen, das in einer von Norman Ramsey weiter­ent­wickelten Variante (noweb) erlaubt, Programme innerhalb einer Doku­mentations­umgebung zu entwickeln, sodaß die künstliche räumliche Trennung zwischen verbalen Erläu­terungen und dem tech­nischen Korsett der Programm­syntax aufgehoben wird.

Der Vortrag stellt die Vorgehensweise bei einem Projekt vor, in dem ganz unter­schiedliche Programm­sprachen in einem gemeinsamen Dokument verwendet wurden und das neben den Programmteilen (in maschinen­lesbarer Form) eine .pdf-Datei ausgibt, die eine umfassende Beschreibung & Erläuterung dieser Programme (nebst Inhalts- und Stichwort­verzeichnis) umfasst.

Hierbei wird eine Eigenentwicklung vorgestellt, die abweichend vom ursprünglichen Konzept des WEB-Ansatzes mit Hilfe eines Perl-Programms erlaubt, völlig frei die Lösungskomponenten aus ganz verschiedenen Programmiersprachen zu wählen und so eine Dokumentation „aus einem Guss“ LaTeX-basiert zu erstellen.

Herbert Voß: ConTeXt und TeX Live

TeXLive kommt zwar mit einem vollwertigen ConTeXt-System, ist aber schon bei der Veröffentlichung veraltet. Im Allgemeinen werden die TeXLive-Pakete nur einmal im Jahr aktualisiert, sehr zum Leidwesen der ConTeXt-Nutzer, die gleichzeitig andere TeX-Compiler nutzen wollen. Das alternative „ConTeXt-Minimal“, welches ein singuläres ConTeXt-System darstellt, wird zwar aktuell gehalten, hat aber nichts mit TeXLive zu tun.

Hier soll gezeigt werden, wie man ein aktuelles ConTeXt-System innerhaln von TeXLive erhalten kann.

Vortragsfolien

Uwe Ziegenhagen: Neue und interessante Pakete auf CTAN

In diesem Vortrag werden einige neue und/oder interessante CTAN-Pakete vorgestellt.

Vortragsfolien