Tutorien
Folgende Themen wurden bisher für Tutorien eingereicht:
Beamer (Adelheid Grob, Univ. Ulm; Uwe Ziegenhagen, Sal. Oppenheim)
Teil 1: Grundlagen (Adelheid Grob).
Teil 2: Erstellen von Templates (Uwe Ziegenhagen)
powerdot, eine Alternative zu beamer? (Herbert Voß, Freie Univ. Berlin)
powerdot ist der Nachfolger der Dokumentenklasse prosper, die vollständig auf PSTricks und somit PostScript aufbaut. Sie hat gegenüber der Dokumentenklasse beamer den Vorteil, dass sich die Zahl der zur Verfügung stehenden Makros in Grenzen hält, sodass insbesondere kurzfristig zu erstellende Präsentationen schnell zu realisieren sind. Eigene Templates für das jeweils einzuhaltende Corporate Design sind leicht zu erstellen. So kann powerdot immer dann eine Alternative zu beamer sein, wenn man zum einen den Weg über PostScript gehen kann und zum anderen eine einfache und klare Struktur der Dokumentenklasse bevorzugt.
Mit TeXworks die Eintrittsschwelle in die TeX-Welt senken (Martin Sievers, Einfach schöner publizieren)
Ein häufiges Problem von LaTeX-Anfängern liegt in der Zweiteilung des Arbeitsprozesses. Auf der einen Seite der Quellcode, auf der anderen die Ausgabe, die meist als pdf gewünscht ist. Viele Anwender nehmen dieses pdf-Dokument als Grundlage für Korrekturen und Veränderungen und finden es schwer oder einfach lästig, die jeweiligen Stellen im Quelltext zu finden.
Mit der Erweiterung SyncTeX, die vom pdftex aktueller LaTeX-Distributionen unterstützt wird, kann diese fehlende Brücke geschlagen werden. Leider ist dies jedoch außerhalb der Mac-Welt bisher ein beschwerlicher Weg.
Der von Jonathan Kew entwickelte Editor TeXworks soll diese Lücke plattformübergreifend schließen. Dazu wird ein eingebauter pdf-viewer genutzt. Zudem ist die Oberfläche absichtlich schlicht gehalten, um Anfängern die Arbeit mit LaTeX möglichst leicht zu machen.
TeXworks befindet sich derzeit noch im (pre-)alpha-Stadium, so dass der Vortrag eine Übersicht des aktuellen Stands und weiterer Planungen geben wird. Dadurch soll die Bekanntheit des Editors und damit hoffentlich auch der Anwenderkreis vergrößert werden, um somit die weitere Entwicklung voranzutreiben.
Weitere Informationen zu TeXworks findet man aufhttp://www.tug.org/texworks/
LaTeX und XML (Axel Helmert, FJA Feilmeier & Junker GmbH; Andreas Grotefeld, FJA AG)
FJA ist ein international operierendes Aktuarshaus mit Sitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz, mit Tochtergesellschaften in Slovenien und den USA.
Software und Beratung für aktuarielle und finanzmathematische Lösungen bilden einen Schwerpunkt im Leistungsangebot von FJA.
Für ein Aktuarshaus, das international operiert, ist ein Textsatzsystem nötig, das den Satz mathematischen Inhalts unterstützt aber auch die Möglichkeit bietet, mehrsprachige Texte verfassen zu können. Deutsche und englische Passagen müssen ebenso zu verfassen sein wie kyrillische und hebräische Texte.
Zur Erhöhung der Qualität unserer Präsentationen setzen wir neben den üblichen Powerpoint-Präsentationen vermehrt auf Präsentationen, die mit LaTeX-Vorlagen zu erstellen sind. Unsere Software wird verstärkt auf der Basis von Doxygen mit LaTeX-Kommentaren versehen. Unser Intranet-Wiki erlaubt das Schreiben von Formeln in LaTeX. Wir generieren auf der Basis der unterschiedlichen Artefakte Dokumentationen, die Offline als PDF-Dokument zur Verfügung stehen, die aber mittels OpenSource-Software auch in Web-präsentierbare XHTML, MathML-Online-Dokumente konvertiert werden.
Für unsere Kunden bieten wir Lösungen zur Massenerstellung von Druckdokumenten (Versicherungspolicen) auf der Basis eines LaTeX-basierten Druckservers an.
Mathematiksatz mit LaTeX (Günter Partosch, Univ. Gießen)
Abstract folgt.