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Vorträge und Tutorien

Andreas Dafferner: Weltchronik online

Bei der „Malalas“-Forschungsstelle der Heidelberger Akademie der Wissenschaften entsteht ein historisch-philologischer Kommentar zur Welt-Chronik des Johannes Malalas (ein altgriechisch schreibender Autor aus dem 6. Jahrhundert) online, damit das Fachpublikum bereits zu Beginn des Projekts aktiv daran teilnehmen kann. Am Ende des Projekts wird dieser Kommentar als Buch erscheinen.

Der Vortrag bietet einen Einblick in den aktuellen Stand der Software-Entwicklung (eingesetzt werden das Perl MVC-Webframework „Catalyst“, MySQL und LuaLaTeX mit eledmac) und in die Arbeitsweise. Ferner zeigt er, wie das Buch einmal aussehen könnte. Den Kommentar findet man unter http://www.haw.uni-heidelberg.de/forschung/forschungsstellen/malalas/online-kommentar.de.html

Vortragsunterlagen

Walter Entenmann: Zum Entwurf von Postern (Tutorium, etwa 60 Minuten)

Dank des Pakets a0poster von Kettl und Weiser kann man Poster für Wissenschaftliche Tagungen oder als Schautafeln allein mit den üblichen Formatierungsanweisungen von LaTeX in einfacher Weise entwerfen. Vorgaben des Corporate Identity Designs einer Institution lassen sich problemlos berücksichtigen, wenn die Files für Logo und Schriftzug und die Farbdefinitionen zur Verfügung stehen.

Nach einer kurzen Erläuterung der Eigenschaften und der Anwendung der Dokumentklasse a0poster, folgen einige Überlegungen zur grundsätzlichen
Gestaltung von Postern für wissenschaftliche Kongresse. Von Interesse sind dabei auch einige Hilfsmittel zur Erzeugung eines DIN A4 großen Kontrollausdrucks, zur Wandlung des Ausgabeformats und zur Zerlegung des Posters in druckbare Teilseiten.

Anhand eines konkreten Beispiels werden die einzelnen Entwurfsschritte veranschaulicht und exemplarisch in einem Stilfile zusammengefasst.

Vortragsunterlagen

Ulrike Fischer: Biblatex-Variationen

An drei kleinen Beispielen wird gezeigt, dass man biblatex zu mehr als nur für die Bibliographie verwenden kann.

Es werden die Driver umdefiniert, neue \cite-Befehle definiert und neue Eintragstypen eingeführt und damit qrcodes erzeugt, pdf-Anlagen eingefügt und Adressen verwaltet.

Beispieldateien zum Vortrag

Patrick Gundlach: speedata Publisher: Komplexe Dokumente aus Datenbanken erzeugen

TeX und LaTeX sind zweifelsfrei hervorragend für viele Arten von Dokumenten geeignet. Nicht nur wenn Formeln dargestellt werden müssen, ist LaTeX das geeignete Mittel. Sobald man komplexe Verzeichnisse wie z.B. Index und Inhaltsverzeichnis benötigt, Querverweise und Bibliographieangaben automatisch korrekt sein müssen, gibt es kaum Werkzeuge, die besser geeignet sind. Doch an viele Stellen stößt man mit LaTeX an die Grenzen:

* Komplexe Tabellen, die über mehrere Seiten umbrochen werden müssen mit wechselnden Kopf- und Fußzeilen und Zwischensummen
* Garantierter „guter“ Satz (ohne überlangen Zeilen)
* Registerhaltiger Satz
* Freie (exakte) Positionierung von Elementen auf der Seite / im Seitenraster
* Einbinden von Schriftarten
* Automatisches Umfließen von Bildern
* Erzeugen von Textcontainern mit automatischem Überlauf
* Verarbeitungssicherheit von Sonderzeichen
* Automatische Auswahl verschiedener Seitentypen
* ...

Bei der Erzeugung von Produktkatalogen, Preislisten und ähnlichen Dokumenten vermisst man schnell diese Eigenschaften. Deshalb wurde der speedata Publisher entwickelt. Mit dieser OpenSource Software auf Basis von LuaTeX lassen sich leicht datenbankgestützt Dokumente erzeugen.

Die Präsentation zeigt einige Anwendungsbeispiele und führt in die grundlegende Benutzung des speedata Publishers ein. Es wird gezeigt, welche Voraussetzungen an die Daten gestellt werden und wie ein einfaches Layoutregelwerk erzeugt.

Vortragsunterlagen (mit Beispieldateien)

Taco Hoekwater: MetaPost development update

TeXLive 2014 contains MetaPost 1.9, with the ‘decimal’ arbitrary precision system enabled. Using that as an example, adding the ‘binary’  arbitrary precision system was a simple operation.

What this means is that MetaPost 2.0 is finally finished. A momentous occasion for me, but it is also the proper moment to call it quits. I have no plans for further developments to MetaPost, nor does it seem even remotely likely that I would be able to find the time to implement any such even if I did come up with something.

This will be my final MetaPost presentation as the active maintainer. The development of MetaPost will continue with Luigi Scarso as the primary maintainer.

Jean-Michel Hufflen: Was gibt neues mit mlBibTeX?

Wir zeigen die neuen Funktionen der letzten Fassung von MlBibTeX. Es wurden nun mehrere Kodierunge (ascii, utf-8, ...) für bibliographische (.bib) Dateien akzeptiert. Wir können eine Kodierung am Anfang einer bibliographische Datei spezifieren oder das Betriebssystem kann sie finden. Gibt es Namenskonflikte zwischen Einträgen, die zu mehreren .bib-Dateien gehören, so benutzen wir Namensräume.

Symmetrisch können wir Aliase spezifieren, so dass mehre IDs denselben Eintrag referenzieren. Für die Nutzung von Namensräumen and Aliasen benötigt MlBibTeX ein zusätzliches LaTeX2e Paket.

Vortragsunterlagen

Axel Kielhorn: LaTeX für Nichtlateiner

PDFlatex funktioniert sehr gut mit lateinischen Schriften. Mit etwas Aufwand lassen sich auch griechische und kyrillische Schriften verwenden. Mit etwas mehr Aufwand sogar arabische oder chinesische. Sehr viel einfacher geht das mit einem Unicode basiertem TeX.

In der DTK 2014/1 wird beschrieben, wie man die TeX Gyre Pagella Zeichensätze bearbeiten muss, damit die Old Style Numbers für pdflatex nutzbar sind. In einem modernen TeX mit OpenType-Unterstützung wäre das eine Zeile.

TeX hat sich in den letzten 10 Jahren weiterentwickelt. Ein Umstieg von pdflatex auf XeTeX oder luatex ist relative einfach möglich, wenn die Grenzen von pdflatex erreicht werden.

Dieser Vortrag zeigt die Vorteile eines modernen TeXs und verschweigt bewusst die Nachteile. Er richtet sich an Neugierige mit LaTeX-Grundkenntnissen, aber auch langjährige LaTeX-Anwender können noch etwas lernen.

Axel Kielhorn: Präsentationen mit Beamer (Tutorium, etwa 90 Minuten)

Mit Beamer gibt es ein leistungsfähiges Paket zum Erstellen von Präsentationen. Nur die fast 250 Seiten des Handbuchs sind doch etwas abschreckend.

Dieser Workshop bietet einen einfachen Einstieg:
• Auswahl von Themen (Designvorlagen)
• Auswahl eines Farbschemas
• Globale Einstellungen und wie man sie lokal überschreibt
• Einbinden von Bildern
• Erstellen eines Handouts aus den Präsentationsdaten

Ein eigener Rechner zum mitmachen wird dringend empfohlen, das benötigte Material gibt es als ZIP-Archiv. Auf diesem Rechner sollte TexLive, MacTeX oder MikTeX installiert sein. (Eine Basisinstallation reicht, da diese normalerweise Beamer enthält.) Grundkenntnisse im Umgang mit LaTeX sind empfehlenswert, aber nicht zwingend notwendig.

Dateien für das Tutorium

Markus Kohm: 20 Jahre KOMA-Script

Nach einigen Sätzen darüber, wie ich zu LaTeX gekommen bin, werde ich einen Abriss über die Vorgeschichte von KOMA-Script, dessen Entstehung und die ständige Weiterentwicklung geben. Dabei werde ich auch auf die Wandlungen im Bereich Support und auf wichtige Meilensteine, sogenannte Initialerlebnisse und Scheidepunkte eingehen. Während die präsentierten Daten natürlich fest stehen, ist der Verlauf des Vortrags frei und wird sich an meiner Tagesform und dem Publikum orientieren. Insgesamt wird es eher eine historische Betrachtung mit mancher Anekdote. Informationen darüber, was KOMA-Script genau ist, was man damit macht und wie man es am besten einsetzt, wird man hingegen eher nicht finden.

Folien

Ulf Mertens: LaTeX und R - Eine Einführung in knitr

knitr ist ein Package für das Statistikprogramm R, mit dem es möglich ist, R-Code in LaTeX-Dokumente einzubetten. Der Output des R-Codes wird dann „on the fly“ in das fertige Dokument eingefügt. Ändert sich etwas an den Daten, so wird der Output automatisch aktualisiert. Somit bleibt Usern lästiges Copy-Paste erspart. 

Im Vortrag werde ich einen Einblick in die Arbeit mit knitr geben und einige Features des Pakets erläutern. Der Vortrag richtet sich an R-User, die Interesse am Erstellen dynamischer Berichte bzw. Präsentationen haben.  

Weitere Infos zu knitr unter http://yihui.name/knitr/

Vortragsunterlagen

Günter Partosch: Anforderungen an wissenschaftliche Abschlussarbeiten (Arbeitstitel)

Für den Abschluss eines Studiums an deutschen Hochschulen ist üblicherweise eine Abschlussarbeit erforderlich. Abgesehen von Sonderformen z.B. in künstlerischen Disziplinen handelt es sich dabei fast immer um schriftliche Abschlussarbeiten.

Form, Umfang, Darstellung, Bearbeitungsdauer und Abgabeform werden an einer Hochschule durch eine Reihe von Vorgaben in Studien- und Prüfungsotrdnungen festgelegt. Weitere Randbedingungen ergeben sich durch individuelle Vorgaben bzw. Vorstellungen des Betreuers.

Neue zusätzliche Anforderungen finden wir, wenn die Arbeit den Regeln für gutes wissenschaftliches Arbeiten genügen soll oder im Internet publiziert werden soll.

Im Kurzvortrag wird gezeigt, an welchen Stellen mit großem Nutzen LaTeX eingesetzt werden kann.

Vortragsunterlagen

Detailliert ausgearbeitete Version meines Vortrags in Heidelberg (geht deutlich über den DTK-Beitrag hinaus)

Beispiel für das beschriebene Vorgehen; mit allen notwendigen Dateien

Arno Trautmann: Absolute Positionierung beliebigen Inhaltes

Es sollen hier verschiedene Möglichkeiten gezeigt werden, wie beliebiger Inhalt frei auf eine bestimmte Stelle einer Seite gesetzt werden kann. Schwerpunkt sind dabei Bildschirmpräsentationen.

Arno Trautmann: LuaLaTeX für Ein- und Umsteiger(Tutorium, etwa 60 Minuten)

Das Tutorium richtet sich an alle, die schonmal von LuaTeX gehört haben, aber nicht ganz wissen, was das überhaupt ist, warum man sich damit beschäftigen sollte und vor allem, wie es im Alltag zu verwenden ist.

Vorkenntnisse mit pdfLaTeX sind erwünscht, aber nicht zwingend nötig, es können also auch LaTeX-Anfänger teilnehmen!

Dominik Wagenführ: Registerhaltiger Satz mit LaTeX

Wer eine aktuelle Zeitschrift auf dem Markt aufschlägt, dem wird wahrscheinlich auffallen, dass bei einem mehrspaltigen Layout benachbarte Zeilen immer auf einer Höhe liehen. Diese Eigenschaft nennt man Registerhaltigkeit. LaTeX bietet von sich aus keine Möglichkeit, Texte registerhaltig zu setzen.

Viele werden sich vielleicht fragen, wozu man bei seinen LaTeX-Dokumenten überhaupt Registerhaltigkeit benötigt. So wie viele die mit LaTeX erstellten Dokumente als typographisch schön empfinden, gibt es Menschen, die Registerhaltigkeit schön finden. Andere wiederum sehen darin eher einen optischen Makel, da das Layout nicht mehr so lebendig wirkt, weil die Zeilen in ein starres Raster gepresst sind. Die Antwort, wer Registerhaltigkeit benötigt, ist also: Wem es gefällt, kann es nutzen!

In dem Tutorium soll gezeigt werden, wie man mit etwas Handarbeit sein Dokument und die darin enthaltenen Elemente wie Absätze, Überschriften, Aufzählungen und Bilder so anpassen kann, dass der Text immer auf der Grundlinie liegt.

Beispieldateien zum Vortrag

Uwe Ziegenhagen: Erzeugung von Dokumenten mit MySQL, Python und LaTeX

Eine der ungeliebtesten Aufgaben in einem gemeinnützigen Verein ist die jährliche Erstellung der Spendenquittungen.

In diesem Vortrag zeige ich, wie man mit ein paar Stunden Programmierung in Tools wie Python, Jinja2, MySQL und LaTeX diesen Prozess soweit automatisiert, dass man in wenigen Minuten druckfertige Dokumente bekommt.

Vortragsunterlagen