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Vorträge und Tutorien

Doris Behrendt: Die typographische Entwicklung von Schulaufgaben und Mathematikabitur am Bayerischen Gymnasium in den letzten 50 Jahren

Ich werde Sie humorvoll in Ihre und die Schulzeit Ihrer Eltern zurückführen, indem ich Scans von Schulaufgaben und Abiturprüfungen zeigen werde, die ich von einigen Pensionären überlassen bekommen habe. Diese werde ich vergleichen mit neueren Prüfungsangaben, die man alle im Internet finden kann.

Wer erinnert sich noch daran, wie es sich anfühlt, eine ganze Seite fehlerfrei und lesbar mit der Hand zu schreiben? Wer hat schon einmal mit der mechanischen Schreibmaschine komplizierten Mathematiksatz implementieren müssen, Bruchstriche mit dem Minuszeichen substituiert und Wurzelzeichen mit dem Lineal nachgezogen? Entlang der Schulaufgaben kann man das Aufkommen von Microsoft Word und LaTeX mitverfolgen, an den Scans der Abiturprüfungen kann man einen gewissen Verfall der typographischen Ästhetik während der letzten Jahrzehnte nachvollziehen.

Gleichzeitig kann man erkennen, dass Prüfungsangaben vom Satz her vor allem in den letzten zehn Jahren anspruchsvoller geworden sind, insbesondere, da sie mehr Graphen und Diagramme enthalten (deren Qualität eigentlich immer zu wünschen übrig lässt).

Walter Entenmann: TeX und Perl – in tandem

Viele kleinere, aber auch komplexe Verwaltungsaufgaben erfordern eine umfangreiche Datenverarbeitung und als Ergebnis die Erzeugung perfekt formatierter Drucksachen.

TeX ist für letzteres die beste Wahl, es besitzt aber nur rudimentäre Möglichkeiten für eine effiziente Verarbeitung und Organisation von Zeichenketten (strings).

Deshalb wollen wir in diesem Beitrag zeigen, wie man das Datenverarbeitungsproblem sehr elegant mit der Programmiersprache Perl erledigen kann.

Perl ist eine universelle Skriptsprache, die effiziente Datentypen (hashes, assoziative Speicher) und Kommandos speziell für die Stringverarbeitung besitzt, insbesondere zum Splitten, Sortieren, Parsen, Suchen und Ersetzen von Zeichenmustern mit Hilfe von „Regulären Ausdrücken“.

Das Perl-Skript liest die Daten aus einer Datenbasis ein, speichert sie ab und bereitet sie in gewünschter Weise auf durch Sortieren, Gruppieren und Klassifizieren. Als Ausgabe schreibt das Perl-Programm dann für jede Drucksache ein vollständiges TeX-Dokument in ein TeX-File, das anschließend in bekannter Weise mit pdflatex formatiert wird. Die prinzipielle Vorgehensweise wird am Beispiel der Erstellung einer einfachen Schülerliste im Detail erläutert.

Vortragsfolien

Patrick Gundlach: Einführung in die Programmierung mit Lua (unter LuaLaTeX)

Interaktiver Workshop

Martin Kraetke:  Ein Werkzeug für die Konvertierung von DOCX nach LaTeX

Die Konvertierung von DOCX, sprich Microsofts Office Open Extended Markup Language (OOXML) nach LaTeX ist vor allem im Hinblick auf unterschiedliche Absatz- und Zeichenformate, Formeln und Tabellen kein leichtes Unterfangen. XML und LaTeX folgen auch unterschiedlichen Syntaxen und Strukturen.

Der Vortrag stellt die Implementierung eines konfigurierbaren Word-zu-LaTeX-Konverters vor, der unter einer OpenSource-Lizenz veröffentlicht ist. Die zugrundeliegenden Bibliotheken können zudem verwendet werden, um beliebige andere XML-Dialekte nach LaTeX zu konvertieren.

Link zum Werkzeug

Vortragsfolien

Günter Partosch: Archivierbarkeit von PDF-Dateien

Mit Hilfe von pdfLaTeX lassen sich mit relativ geringem Aufwand hochwertige PDF-Dateien erzeugen. Falls diese PDF-Dateien aber in Repositorien oder Dokumenten-Servern eingestellt werden sollen, sind zusätzliche Arbeiten notwendig. Beispielsweise sollen solche Dateien mögliche Technologie- und Plattformwechsel schadlos überstehen, d. h. sie sollen auch nach mehreren Jahren identisch auf verschiedenen Rechnern reproduzierbar sein – was Schriften, Farben, Layout, usw. betrifft. Das bedeutet u. a. auch, dass alle verwendeten Fonts, Bilder, Farbprofile, Metadaten usw. in die PDF-Datei eingebettet werden müssen.

Im Vortrag wird gezeigt, was dazu in LaTeX zu tun ist. Das Ergebnis ist eine PDF-Datei, die PDF/A gehorcht.

Vortragsfolien

Günter Partosch: Spezielle Verzeichnisse (Glossar, Abkürzungsverzeichnis, Symbolverzeichnis) in LaTeX mit glossaries und makeglossaries

In wissenschaftlichen Abschlussarbeiten sind manchmal neben den klassischen Verzeichnissen (Inhaltsverzeichnis, Tabellenverzeichnis, Abbildungsverzeichnis) auch weitere, spezielle Aufstellungen erforderlich. Die drei Verzeichnistypen Glossar, Abkürzungsverzeichnis und Symbolverzeichnis sind – was Aufbau und Vearbeitung betrifft – sehr ähnlich, so dass eine gemeinsame Lösung auf der Basis des LaTeX-Pakets glossaries und des Prozessors makeglossaries gesucht werden kann.

Im Vortrag wird gezeigt, wie dabei praktisch vorzugehen ist.

Vortragsfolien
Beispieldateien

Thomas Romeyke: Ruby-Beamer – Vorlesungsfolien skriptunterstützt erstellen

Für jede Art von Vortrag kann man mit der Dokumentenklasse Beamer sehr gute Folien erzeugen. Allerdings ist die Verwendung von Beamer für die Erstellung und Pflege von Vorlesungsfolien in vielen Fällen vergleichsweise aufwändig; insbesondere dann, wenn nur wenige Features von Beamer wirklich genutzt werden.

Da (zumindest meine) Vorlesungsfolien nur einen begrenzten Teil der Beamer-Funktionalität nutzen, habe ich ein eigenes, sehr kompaktes Format definiert, in dem ich meine Folien beschreibe. Daraus macht der Präprozessor dann ein Beamer-Dokument für pdflatex, das dann auch gleich in Präsentations-PDF und Handout übersetzt wird.

Der Präprozessor unterstützt insbesondere dabei, auf einfache Art beispielsweise itemize- und description-Umgebungen so aufzubauen, dass während des Vorlesung einzelne Items nacheinander sichtbar werden. Gleichzeitig wird ein Handout vorbereitet, das zum Download durch die Studierenden gedacht ist. Dieses PDF ist zwar inhaltsgleich, enthält jedoch keine Animationen und ist bei Bedarf in einem anderen Farbschema herstellbar, um einen kostengünstigen Ausdruck zu ermöglichen.

Das Tool ist work-in-progress, seit einiger Zeit ist der Sourcecode (Ruby) in noch unaufgeräumten Zustand auf Github verfügbar (https://github.com/rubybeamer/rbbeamer). Im Vortrag zeige ich, warum mir persönlich das Tool besser hilft als andere Ansätze (z.B. Pandoc) mit einem ähnlichen Ziel, aber allgemeinerem Anspruch.

Vortragsfolien

Joachim Schrod: CTAN – Hinter den Kulissen

Es wird darum gehen, welche Services CTAN für die TeX-Community bereitstellt.

Martin Schröder: TeX im 3. Jahrtausend – wo wir sind und wo's hingeht (Tutorial)

Wir feiern 2015 zwar TeXs 37. Geburtstag, aber trotzdem geht die Entwicklung rund um TeX weiter. Ich gebe einen Überblick der Entwicklung in der TeXnischen Welt der letzten Jahre und riskiere einen Blick in die Zukunft.

Der Vortrag richtet sich an alle, die in den letzten Jahr(zehnt)en TeX genutzt haben und wissen wollen, was seitdem geschehen ist.

Vortragsfolien

Till Tantau: Kleine TikZ-Wunder

Im Vortrag will ich auf einige wenig oder gar nicht bekannte Möglichkeiten von TikZ eingehen, die auch langjährige Nutzerinnen und Nutzer von TikZ vermutlich nicht kennen. Mein Ziel ist anhand von Beispielen zu zeigen, wie sich mit etwas TikZ-Code kleine Wunder vollbringen lassen ...

Vortragsfolien
Quelldateien

Dominik Wagenführ: Eigene LaTeX-Arbeiten als E-Book veröffentlichen (Workshop)

E-Book-Reader erhalten immer mehr Bedeutung und so ist es nicht verwunderlich, wenn man seine eigene Arbeiten aus der Schule oder Universitätsbereich als E-Book veröffentlichen will. Der Weg von LaTeX zum E-Book im EPUB-Format ist immer noch beschwerlich. Der Workshop soll zeigen, welche Programme für die Konvertierung gibt und wo man gegebenenfalls manuell ansetzen muss. Anhand eines Beispieldokuments, welches zahlreiche, häufig genutzte LaTeX-Elemente benutzt, werden die Fähigkeiten der folgenden Konverter live vorgestellt:

Eigene „Probleme“ und Dokumente können für einen Test gerne mitgebracht werden. Auch ein Notebook kann nicht schaden, auf denen man sich zum Mitmachen die oben genannten Programme installieren kann.

Dominik Wagenführ: (M)Eine LaTeX-Vorlage für Bewerbungen

Bewerbungsschreiben mit LaTeX sind nichts ungewöhnliches. Es gibt zahlreiche Vorlagen, sodass man sich die Frage stellt, wieso noch ein?

Der Grund ist, dass mir bei der Erstellung 2008 keine der anderen Vorlagen zusagte und es vor allem damals kein Bewerbungsschreiben gab, welches Anschreiben und Lebenslauf zusammenfasste.

In den letzten Jahren gab es viele positive Reaktionen auf die Vorlage, sodass ich diese in dem Vortrag kurz vorstellen möchte.

Link zur Vorlage

Uwe Ziegenhagen: LaTeX-Dokumente erzeugen mit dem Emacs Org-Mode

Die eierlegende Wollmilchsau Emacs ​kennt jeder, die Org Mode Erweiterung vielleicht nicht. Dabei ist Org-Mode ein mächtiges Werkzeug, um Notizen und Aufgaben strukturiert zu sammeln und bei Bedarf auch zu veröffentlichen.

In diesem Vortrag wird neben der Installation, Konfiguration und Nutzung auch gezeigt, wie man die Ergebnisse seiner Arbeit auch nach LaTeX exportieren kann und wie die zugrundeliegenden Vorlagen angepasst werden können.

Vortragsfolien