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Eingereichte Vorträge und Tutorien

Holger Bast und Patrick Gundlach: Von DocBook zu LaTeX - ein Praxisbericht

In dem Vortrag wird gezeigt, wie man von DocBook über LaTeX zum gedruckten PDF kommt. DocBook ist ein in XML
formulierter OASIS-Standard um vorrangig technische Dokumente zu kodieren. Für DocBook gibt es eine Vielzahl von
Tools und Entwicklungswerkzeugen um unterschiedlichste Zielformate (bspw. PDF, EPUB, DOCX) erzeugen zu können.

DocBook ist leicht um eigene Strukturen erweiterbar und erfreut sich daher großer Beliebtheit. Die verfügbaren
Konvertierungen für DocBook sind zwar praktisch, lassen aber oftmals Wünsche offen. Mit ein paar wenigen Hilfsmitteln
und Programmierkenntnissen kann man eigene Konverter z.B. nach LaTeX erzeugen.

Der Praxisbericht zeigt eine beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eingesetzte Lösung zur
Transformation komplexer Dokumente nach LaTeX. Im Vortrag werden die einzelnen Schritte und das »Warum?« erläutert.

Doris Behrendt: Automatisierte Zertifikateerstellung in Projektseminaren

In der gymnasialen Oberstufe in Bayern müssen alle Schülerinnen und Schüler (auf Lehrerneudeutsch SuS) ein sogenanntes
Projektseminar zur Studien- und Berufsorientierung belegen. Dieses Seminar dauert eineinhalb Jahre und findet in jeder
Schulwoche doppelstündig statt, außerdem gibt es eine Reihe von Veranstaltungen, die die SuS im Rahmen des Seminars
zusätzlich besuchen, beispielsweise ein Uni-Informationstag oder eine Berufsmesse.

Wie der Name „Projektseminar“ schon andeutet, sollen die SuS hier nicht nach einem vorgegebenen Lehrplan unterrichtet
werden, sondern im Rahmen von Projektarbeit ihre sozialen Kompetenzen stärken, ihre Stärken und Schwächen reflektieren,
Teamarbeit in einem längeren zeitlichen Kontext kennenlernen und im Idealfall noch Kontakte zur freien Wirtschaft knüpfen.

Die im Projektseminar erbrachten Leistungen und die besuchten berufsorientierenden Veranstaltungen werden in einem gesonderten
Zeugnis, dem sog. Zertifikat, bewertet bzw. aufgelistet. Die erhaltene Bewertung fließt in die Abiturnote mit ein. Die Erstellung
dieser Zertifikate ist zeitraubend, deshalb habe ich den Prozess automatisiert: Ich pflege die Daten der SuS in einer csv-Datei, deren
Inhalt mit Hilfe des Paketes datatool ausgelesen wird und erzeuge so alle Zertifikate pflegeleicht mit einem einzigen LaTeX-Lauf.

In dem Vortrag erzähle ich ein bisschen aus dem Nähkästchen über das von mir im Oberstufenjahrgang 2015/17 am Gymnasium
Marktbreit geleitete Projektseminar mit dem Titel „Computerkurs für Senioren“.

Außerdem zeige ich die csv-Datei und den
LaTeX-Quellcode, die ich für die Zertifikateerstellung verwendet habe.

Andreas Dafferner: Kirchenordnungen online

Im Auslaufjahr 2017 werden bei der Forschungsstelle „evangelische Kirchenordnungen des 16. Jahrhunderts“ der Heidelberger
Akademie der Wissenschaften nicht nur die letzten beiden Bände erstellt, sondern es wird auch für alle (digitalisierten)
Bände eine Volltextsuche und ein Gesamtindex (mit xindy und LuaLaTeX) angefertigt. Der Vortrag bietet einen Einblick in die
Arbeitsmethoden und beschreibt den aktuellen Stand der Arbeiten.

Links:
[1] Kirchenordnungen: https://de.wikipedia.org/wiki/Kirchenordnung
[2] HAdW-Forschungsstelle: http://www.haw.uni-heidelberg.de/forschung/forschungsstellen/kirchenordnungen.de.html
[3] Digitalisate: http://digi.hadw-bw.de/view/eko

Martin Fechner: Ediarum und ConTeXt

Die Präsentation stellt die Arbeitsumgebung für Digitale Editionen „ediarum“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der
Wissenschaften vor. Insbesondere wird besprochen, welche Möglichkeiten der Druckerzeugung es gibt und wie das
TeX-Derivat ConTeXt in ediarum integriert ist.

Ulrike Fischer: Eine kleine Einführung in expl3

Vorgestellt werden Grundlagen der Syntax und Ideen der Sprache. Diverse Beispiele sollen zeigen, dass es sich auch für
„normale“ Anwender lohnen kann, sich damit zu beschäftigen.

Vortragsfolien und -beispiele

Ulrike Fischer: „Es geht nicht!“ – wie man mit Fehlern umgehen sollte. Tipps zu Fehleranalyse, Fehlerkorrektur, Hilfe finden

Es können gerne konkrete Fehlermeldungen „mitgebracht“ werden.

Ulrike Fischer: LaTeX goes Unicode. Die neue Schriftkodierung TU

Das LaTeX-Team baut Schritt für Schritt die Unterstützung für die neuen Unicodeengines XeTeX und LuaLaTeX aus.
Im neuen Format LaTeX2e <2017/01/01> wurde nun die Standardschrift für bei Engines von den üblichen
OT1-kodierten Computer Roman Schriften auf die Opentype-Schriften Latin Modern und die TU-Kodierung umgestellt.

Der Vortrag erläutert einige Hintergründe und die Auswirkungen dieser Entscheidung.

Adelheid Grob: Having Fun With LaTeX (Teil VII)

Nach sechsjähriger Pause geht es weiter: Having Fun with LaTeX ist zurück!

Diejenigen, die schon lange auf DANTE-Tagungen sind, erinnern sich mit Sicherheit an die Vortragsreihe, für die
Neuen ist es eventuell eine Überraschung, was für außergewöhnliche, amüsante oder nützliche Pakte es auf CTAN
zu finden gibt: im siebten Teil der Reihe werde ich erzählen, wie man Mathematikarbeitsblätter saisongerecht
gestalten kann, Bilder in den Rand eines Textes bekommt, EAN-Codes generieren kann und vor allem, wie man Text
in altdeutscher Schrift setzen kann – und mehr.

Lassen Sie sich ein – auf einen Ausflug in die bunte LaTeX-Welt!

Vortragsfolien
Beispiele

Siep Kroonenberg: The TeX Live Launcher

Whereas TeX Live can be run from a shared read-only network drive, it takes a bit of extra work to meet the
expectations of Windows users: TeX should be incorporated in the Start Menu, TeX files should open in a LaTeX
editor when double-clicked, and users should not have to worry about setting the searchpath.

For a personal installation, both TeX Live and MiKTeX take care of the basics. For a network installation, it should
be possible to do this Windows configuration separately, per user or per workstation, without repeating the
lengthy installation procedure.

I maintain a TeX Live installation for the Rijksuniversiteit Groningen which also includes several external programs.
Over the years, I have used various solutions to this problem.

The current solution is based on a launcher program that gives access to the external programs and various
components of TeX Live itself. At startup, it reads its menus and buttons from an ini file. And at first startup, the
launcher does in addition the necessary Windows configuration, which is also defined in the ini file. The launcher
offers various ways to remove (forget) this configuration.

I shall talk about the possibilities of the launcher system, about the launcher at the Rijksuniversiteit Groningen,
and about some problems I encountered along the way.

Vortragsfolien

Klaus Neudecker: Oracle + PHP + PDFLaTeX = übersichtliche Raumbezugssysteme

Eine der Hauptaufgaben kommunaler Statistikstellung ist die Erstellung und Fortführung von Raumbezugssystemen.
Dabei handelt es sich um räumliche Gliederungen des Stadtgebiets wie Stadtbezirke, Schulsprengel, Stimmbezirke,
mit denen Informationen räumlich zugeordnet werden können. Neben der kartographischen Darstellung beispielsweise
im Internet oder Zuordnungstabellen für andere Anwendungen sind die Straßenverzeichnisse die wichtigsten Ergebnisse
aus diesen Daten. In ihnen steht entweder zu welchem Gebiet eine Adresse gehört oder welche Adressen zu einem
Gebiet gehören.

Für die Stadt Regensburg existieren so jeweils zwei Verzeichnisse für 29 Gebietsgliederungen und zwei Sonderverzeichnisse
für Straßen und Adressen. Lagen die Verzeichnisse früher nur in gedruckter Form vor, so werden sie heute meist nur noch
als PDF verwendet. Was liegt also näher, als die mit PDFLaTeX zu erstellen, wodurch sich noch ein zusätzlicher Mehrwert ergibt …

Günter Partosch: Wie richte ich einen (vorgegebenen) Satzspiegel sinnvoll ein?

Insbesondere für das Erstellen wissenschaftlicher Arbeiten gibt es Vorgaben über den Satzspiegel, die von den
LaTeX-Standardklassen nur eingeschränkt oder nur mit großem Aufwand erfüllt werden können.

Im Vortrag wird gezeigt, wie derartige Probleme mit Hilfe zusätzlicher Pakete oder mit den Koma-Script-Klassen mit
angemessenem Aufwand gelöst werden können.

Links und Literatur:

  • Suche auf CTAN zum Topic „geometry – change geometry of page layout“
  • Kohm, Markus: KOMA-Script – Eine Sammlung von Klassen und Paketen für LaTeX2e; Anleitung zu Version 3.13; 5., überarb. und erw. Aufl. für Koma-Script 3, 2014; Lehmanns, Berlin; ISBN 978-3-86541-613-1; 678 Seiten
  • Kohm, Markus; Morawski, Jens-Uwe: KOMA-Script; ein wandelbares LaTeX2e-Paket; http://mirror.ctan.org/macros/latex/contrib/koma-script/doc/scrguide.pdf; 2017; zuletzt besucht 2017-01-31
  • N. N.: KOMA-Script Documentation Project – Aktive Anwender verbessern KOMA-Script}; http://komascript.de/; 2017; zuletzt besucht 2017-03-13

 

Vortragsfolien

Günter Partosch: Wie ändere ich Größe, Ausshen und Abstände von Überschriften?

In fast allen Anleitungen für das Erstellen wissenschaftlicher Arbeiten gibt es Vorgaben, wie Überschriften auszusehen haben.
Diese Vorgaben stammen meistens aus der Word-Welt und lassen sich deshalb oft nicht unmittelbar in \LaTeX realisieren.

Im Vortrag wird zunächst gezeigt, was die Standard-LaTeX-Klassen article, report und book bzw. einige spezielle LaTeX-Pakete bieten.

Abschließend werden mehrere Möglichkeiten in den KOMA-Script-Klassen scrartcl, scrreprt und scrbook vorgestellt.

Als Quellen standen mir im Wesentlichen folgende Quellen zur Verfügung:

  • Suche auf CTAN zum Topic „Headings“
  • Kohm, Markus: KOMA-Script – Eine Sammlung von Klassen und Paketen für LaTeX2e; Anleitung zu Version 3.13, 5., überarb. und erw. Aufl. für Koma-Script 3, 2014; Lehmanns, Berlin; ISBN 978-3-86541-613-1; 678 Seiten
  • Kohm, Markus; Morawski, Jens-Uwe: KOMA-Script; ein wandelbares LaTeX2e-Paket; http://mirror.ctan.org/macros/latex/contrib/koma-script/doc/scrguide.pdf; 2017; zuletzt besucht 2017-01-31
  • N. N.: KOMA-Script Documentation Project – Aktive Anwender verbessern KOMA-Script; http://komascript.de/; 2017; zuletzt besucht 2017-03-13

 

Vortragsfolien

Klaas Posselt: PDF/UA – Einführung in den Standard für Barrierefreiheit

Der Zugang zu digitalen Inhalten für alle Nutzer ist mehr denn je unerlässlich. Für die öffentlich Hand ist dies
inzwischen gesetzlich verpflichtend. Ein großer Teil von ergänzenden Inhalte liegt auf Webseiten im PDF-Format
vor – sei es ein Flyer, eine Präsentation oder ein Katalog. Auch diese Inhalte sollte zugänglich sein. Der DIN ISO
Standard PDF/UA bietet hierfür eine verlässliche Basis.

Der Vortrag gibt einen Einblick was die Anforderungen an ein barrierefreies PDF sind, welche Gesetze und Normen
als Handlungsrichtlinien gelten und was bei der Umsetzung zubrachten ist.

Vortragsfolien
Video (Youtube)

Annette von Stockhausen: Das Editionsprojekt der »Athanasius Werke (Bd. 3)« und seine Realisierung mit Hilfe von LaTeX

In den »Dokumenten zur Geschichte des arianischen Streites« (Athanasius Werke Bd. 3) werden ca. 270 spätantike,
hauptsächlich auf altgriechisch und lateinisch verfasste Texte in einer kritischen Edition (mit Einleitungen und
deutscher Übersetzung) dargeboten. Kritische altphilologische Editionen zeichnen sich dabei durch ein hochkomplexes
Layout mit mehreren zeilenbezogenen Fußnotenapparaten zur Darstellung der Überlieferung aus.

Im Vortrag möchte ich sowohl die bei der Erstellung der Edition aufgetretenen technischen Probleme als auch die
Werkzeuge und LaTeX-Pakete vorstellen, die im Projekt für die Erstellung der Druckvorlage für den herausgebenden
Verlag verwendet werden.

Vortragsfolien

Volker Thurner: 30 Jahre Verlag Lehmanns Media GmbH

Vor 30 Jahren wurde der Verlag Lehmanns Media als Teil der Lehmanns Fachbuchhandlungen gegründet und,
ungewöhnlich genug, ganz bewusst bei der IT-Abteilung angesiedelt. Seit 1999 besteht eine Kooperation mit
DANTE e.V., seitdem sind 52 gemeinsame Titel erschienen.

Trotz der ePub-Problematik wird LaTeX mittlerweile auch bei der Produktion von einzelnen Titeln eingesetzt, die
nichts mit der Dante-Kooperation zu tun haben. Thema dieses Vortrags soll sein, wie der Verlag strukturiert ist,
wie unsere Verlagsprodukte entstehen, in welcher Form LaTeX eingesetzt wird und nach welchen Kriterien
Textarbeit, Satz, Druck und Vertrieb strukturiert ist

Vortragsfolien

Uwe Ziegenhagen: Das „Köchelverzeichnis“ von DANTE e.V., die Bib-Datei aller DTK-Ausgaben

Der Frage, wieviele Artikel ich selbst schon für die DTK geschrieben habe, führte zur zentralen Bib-Datei von Dante e.V.
Leider war diese schon veraltet und in recht schlechtem Zustand, was Format und Konsistenz. Zusammen mit anderen
Freiwilligen erstellen wir ein neue Bib-Datei für BibLaTeX und möchten die Ergebnisse und den Weg dahin kurz präsentieren.

Github

Uwe Ziegenhagen: Einführung in Python und das Zusammenspiel mit TeX (Tutorium)

Ziel dieses mehrstündigen Tutorials ist es, die wesentlichen Python Grundlagen zu vermitteln sowie Ideen und Beispiele
für die Integration mit LaTeX  zu geben.

Im ersten Teil wird Python vorgestellt, hier lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die wesentlichen Eigenschaften der
Sprache kennen.

Im zweiten Teil wird darauf eingegangen, wie man im täglichen TeXL/LaTeX-Leben Python integrieren kann. Dazu gehören
das Erzeugen von LaTeX-Code, die Erzeugung von Serienbriefen und vieles mehr. Auch die Integration von Python-Code
direkt in LaTeX wird behandelt.

Die Teilnehmer werden gebeten, einen WLAN-fähigen Laptop mitzubringen, auf dem die folgenden Dinge vorinstalliert sind:

Python 3.x mit folgenden Paketen

  • pandas
  • numpy
  • jinja2
  • Spyder 3 (oder ein anderer guter Quellcode-Editor)

Am einfachsten ist es, wenn eine Python-Distribution wie Anaconda (alle Betriebssysteme) oder WinPython installiert ist und
gegebenenfalls fehlende Pakete über den Paketmanager nachinstalliert wurden. Zusätzlich ist natürlich eine LaTeX-Distribution
notwendig, ein aktuelles MikTeX Full oder aktuelles TeX Live 2016 full wird dabei empfohlen.

Die Beispiele und Folien für das Tutorial werden rechtzeitig unter www.uweziegenhagen.de/zeuthen/beispiele.zip bereitgestellt werden.

Vortragsfolien