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Eingereichte Vorträge und Tutorien

Ulrike Fischer: Auf dem Weg zu barrierefreien PDFs – taggen von PDF-Dateien

Der Vortrag zeigt an einfachen Beispielen, was taggen von pdf-Dateien bedeutet, wie sie erzeugt werden
können, wo es problematisch wird und welche offenen Fragen es dabei noch gibt.

Oliver Kopp: F&A-Runde zu JabRef

Aus dem Tutorium zu JabRef am Mittwoch ergeben sich evtl. noch weiterführende Fragen. Diese werden bis
Freitag, 11 Uhr, gesammelt.

Anschließend werden Antworten für die interessantesten davon vorbereitet und im Rahmen der Fragerunde
präsentiert. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, spontane Fragen und alles rund um JabRef zu diskutieren.

Oliver Kopp: Kontinuierliche Übersetzung von LaTeX-Dokumenten mittels CircleCI

LaTeX wird derzeit hauptsächlich auf dem lokalen Rechner oder mittels Online-Services wie Overleaf übersetzt.

In diesem Vortrag soll eine dritte Möglichkeit vorgestellt werden: Übersetzung mit Systemen, die eigentlich für
die kontinuierliche Übersetzung von Software gedacht sind. In diesem Vortrag wird ein Workflow vorgestellt, bei
dem am Anfang ein LaTeX-Dokument und am Ende eine Homepage, die das übersetzte PDF enthält, steht.

Dazu werden die Werkzeuge und Plattformen GitHub, Docker und CircleCI vorgestellt. Als einführendes Beispiel
wird ein Template für Abschlussarbeiten, das „scientific-thesis-template“ verwendet. Darauf aufbauend wird die
Werkzeugkette um das Template für Tagungsbände der Gesellschaft für Informatik vorgestellt.

Literatur

[1] https://github.com/koppor/docker-texlive
[2] http://latextemplates.github.io/scientific-thesis-template/

Oliver Kopp: Werkzeugunterstützung für systematische Literaturrecherche – ein JabRef-Tutorium

JabRef genießt einen guten Ruf, weil es direkt BibTeX-Dateien bearbeiten kann und somit das ideale Tool
zur Literaturverwaltung im Kontext von LaTeX ist. Dieses Tutorium gibt einen kurzen Überblick über JabRef.

Dafür wird zuerst das Grundkonzept von JabRef vorgestellt. Daraufhin werden Highlights von JabRef demonstriert:
Die integrierte Web-Suche, das Gruppieren von Einträgen, der Import und Export von anderen Formaten und die
Qualitätssicherung von Einträgen. Die Integration von PDFs wird gezeigt. Sowohl die Verlinkung von PDFs als auch
die Integration von BibTeX-Daten in PDFs mittels XMP. Die Arbeit in einer Gruppe mittels Versionskontrolle, aber auch
mit SQL-Datenbanken wird demonstriert.

Literatur

[1] https://www.jabref.org/
[2] https://help.jabref.org/

Stefan Kottwitz: Grafik mit TeX

Auch in der Erzeugung von Grafiken kann TeX heute brillieren. Neben dem bewährten PS-Tricks bietet TikZ
ein besonders nutzerfreundliches Interface. Mit darauf aufbauenden Paketen kann ein Nutzer im Handumdrehen
attraktive Grafiken erstellen. In dieser Präsentation werden einer Vielzahl von Beispielen TikZ und Spezial-Pakete
vorgestellt, für Diagramme, Charts, Plots und wissenschaftliche Zeichnungen.

Stefan Kottwitz: TeX für Netzwerk-Architekten

Bei Design, Konfiguration und Dokumentation von komplexen Computernetzwerken kann TeX sowohl Arbeit
einsparen und damit Effizienz erhöhen als auch hohe Qualität liefern. Diese Präsentation berichtet über den
Einsatz von TeX beim Bau von Kreuzfahrtschiffen mit Lufthansa Industry Solutions als IT-Integrator: mit
Unterstützung von TeX entsteht das IT-Rückgrat von Schiffen für tausende Gäste mit einer Vielzahl von Diensten.

Anwendungsbeispiele sind:

  • TeX-makrobasierte automatisierte Konfiguration von Netzwerk-Switchen und Routern
  • Indizieren und Dokumentieren von Konfigurations-Dateien
  • IP-Subnetz-Berechnung mit LuaTeX
  • Dokumentation mit Markdown-LaTeX-Kombination
  • template-basiertes Zeichnen von Netzwerk-Diagrammen mit TikZ.

Stefan Kottwitz: TeX im Internet

DANTE e.V. unterstützt im Rahmen der Projektförderung den Betrieb einer Vielzahl von TeX-Webseiten.
Der Server-Betreiber berichtet über Umfang und Inhalt der Web-Seiten. Darunter sind fünf TeX-Foren in
verschiedenen Sprachen, Community-Blogs und persönliche Blogs von Anwendern, Grafik-Galerien, Tools
und FAQ-Sammlungen.

Knut Lickert: rake4latex – ein make-Tool für LaTeX-Projekte

Die Generierung von Dokumenten mit LaTeX erfordert mehrfache Aufrufe von LaTeX und verschiedenen anderen
Tools (BibTeX, makeindex...). Diese Arbeit wird auch von verschiedenen Hilfstools erledigt. [1]

In der Softwareentwicklung wird für ähnliche Aufgaben ein Tool names make verwendet. Mit rake steht eine in
ruby entwickelte Weiterentwicklung bereit, die auch zur Verwendung für LaTeX erweitert werden kann.

Der Vortrag stellt make/rake vor und zeigt Anwendungsbeispiele für TeX-Dokumente.

Literatur

[1] https://ctan.org/topic/compilation
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Make
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Rake_(Software)

Günter Partosch: LaTeX für Abschlussarbeiten

Im Vortrag werden Probleme und Lösungsansätze für drei Probleme, die beim Erstellen einer wissenschaftlichen
Abschlussarbeit auftreten können, vorgestellt:

Trennungen

Es ist kein großes Problem: Texte, die mit LaTeX formatiert werden, enthalten (fast) nur korrekte Trennungen.
Doch manchmal gibt es auch Unzulänglichkeiten und Fehler.

Im Vortrag wird gezeigt, wie Sie Trennungen kontrollieren bzw. korrigieren können. 

 

Listen

Listen und Aufzählungen sind wichtige Elemente zur Strukturierung eines Textes. Dazu werden in LaTeX die
Standard-Umgebungen itemize, enumerate und description bereitgestellt.

Im Vortrag wird gezeigt, wie Sie mit »Bordmitteln« oder mit Hilfe des Pakets enumitem das Layout ändern können.

Die jeweils neueste Version finden Sie unter https://www.staff.uni-giessen.de/partosch/unterlagen/listen.pdf

 

Zeilenabstand

Auf der Basis von Voreinstellungen und einigen wenigen zusätzlichen Angaben berechnet LaTeX automatisch
einen typographisch korrekten Zeilenabstand. Leider trifft das bei vielen Abschlussarbeiten nicht auf die Zustimmung der Betreuer.

Im Vortrag wird gezeigt, wie Sie diese Anforderungen mit »Bordmitteln« oder mit Hilfe des Pakets setspace
mit angemessenem Aufwand erfüllen können.

Die jeweils neueste Version des Vortrags finden Sie unter https://www.staff.uni-giessen.de/partosch/unterlagen/zeilenabstand.pdf

 

Literatur

[1] Robin Fairbairns; Erica Harris; Geoffrey Tobin: setspace – Set space between lines; https://ctan.org/pkg/setspace
[2] Bezos, Javier López}: Anpassen von Listen mit dem Paket enumitem - Version 3.5.2; 2011; http://mirrors.ctan.org/info/translations/enumitem/de/enumitem-de.pdf
[3] Gundlach, Patrick: The lua-check-hyphen package - Checking your hyphenated words, Version 0.6; 2018; http://mirrors.ctan.org/macros/luatex/latex/lua-check-hyphen/doc/luacheckhyphenmanual.pdf
[4] Budaj, Martin: findhyph; 2015; http://mirror.physik-pool.tu-berlin.de/tex-archive/support/findhyph/doc/findhyph.pdf

Günter Partosch: PythonTeX – Zusammenspiel von Python und LaTeX

Python hat sich in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Programmiersprache entwickelt. Das ist einmal begründet in der
einfachen Syntax als auch in der großen Flexibilität. Zahlreiche Python-Module erweitern den Funktionsumfang und ermöglichen
interessante Anwendungen.

Im Vortrag wird gezeigt, wie Sie mit Hilfe des LaTeX-Pakets PythonTeX diese schönen Eigenschaften nutzen können. Den Abschluss
bildet die detaillierte Darstellung zweier Beispiele aus dem Oberstufen-Mathematik-Unterricht.

Literatur

[1] Mertz, Andrew and Slough, William: A Gentle Introduction to PythonTeX; 2013; https://tug.org/tug2013/slides/Mertz-A_Gentle_Introduction_to_PythonTeX.pdf
[2] Poore, Geoffrey M.: PythonTeX – Reproducible documents with LaTeX, Python, and more; 2015; http://iopscience.iop.org/article/10.1088/1749-4699/8/1/014010/pdf
[3] Poore, Geoffrey M.: The PythonTeX package - v0.16; 2017; http://mirrors.ctan.org/macros/latex/contrib/pythontex/pythontex.pdf

Susanne Raab: TikZ-basierte Hilfen zur Visualisierung wissenschaftlicher Zusammenhänge

TikZ ist nicht nur eine sehr flexible Zeichensprache um hochwertige Graphiken zu erstellen, es existieren auch eine Vielzahl an
Bibliotheken und Paketen mit vordefinierten Elementen, welche das Erstellen von Graphiken erleichtern.

In diesem Vortrag wird ein Paket vorgestellt, mit dessen Hilfe sich anschauliche Graphiken zur Erklärung des Cherenkov-Effekts
mit nur wenigen Befehlen erstellen lassen, das „TikZDrawUltraniceCherenKovSymbols“ (oder kurz „tikzducks“) Paket.

Der Vortrag wird einen kurzen Überblick über die verfügbaren Elemente geben und aufzeigen wie sie sich quasi beliebig mittels
TikZ individualisieren lassen. Im weiteren Verlauf des Vortrag wird außerdem gezeigt, dass sich dieses Paket auch in vielen anderen
Bereich, weit über wissenschaftliche Graphiken hinaus, anwenden lässt.

Maïeul Rouquette: From edmac to reledmac and reledpar. History and expectation for critical editions with LaTeX

The first set of macros to typeset critical edition with TeX was written in 1988, only eleven after TeX's release.
It was called edmac. In 1996, it was  ported to LaTeX's convention and became the ledmac package.
It has been complemented by the ledpar package to manage parallel typesetting.

These two packages have known many developments since Maïeul Rouquette became their maintainer in 2011.
They have been successively  transformed to eledmac and eledpar, then to reledmac and reledpar.

After an exposition of the previous evolution of theses packages, their maintainer will show the expectation
for the future, but also the limits he is faced.

Petra Seibert: Tibetische Texte mit (Xe)LaTeX (Arbeitstitel)

- Wo und von wem wird tibetische Schrift verwendet?
- Kurze Einführung die tibetische Schrift
- Vor und nach UTF-Einführung, verfügbare Fonts
- Eingabesysteme
- Arbeit mit dem ctib-Paket und LaTeX
- XeLaTeX und TTF
- Spezifische Probleme beim Satz tibetischer Texte: Randausgleich, Kerning, Sortierung nach den tibetischer Lexikografie, Grundlinie bei gemischten Texten in einer Zeile, Editor, ... 

Herbert Voß: Wie werden Schriften gefunden und eingebunden?

Die Organisation von Schriften wird für jedes der bekannten Betriebssysteme mit unterschiedlichen Programmen organisiert.
Für ein TeX-System, welches ausschließlich auf pdflatex setzt, ist die Verwendung von Schriften nur dann einfach, wenn sie aus
dem Pool der TeX-internen Schriften kommen. Mit XeLaTeX und LuaLaTeX kann man aus dieser "Welt ausbrechen" und faktisch
jede Schrift benutzen. Dabei stellt das Einbinden in das TeX-Dokument eine kleine Herausforderung dar.

Präsentation 

Uwe Ziegenhagen: Einführung in LaTeX (Tutorium/Workshop)

In diesem Tutorium geht es darum, Neueinsteigern die Grundlagen in Sachen TeX/LaTeX beizubringen. Ausgehend
von einfachen Beispielen steigern wir die Komplexität schrittweise und erklären dabei, was wir warum machen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, vorab TeX Live 2017 auf ihren Rechnern zu installieren.

Materialien und Folien werden vor und nach dem Kurs unter https://github.com/UweZiegenhagen/latex_intro_passau_2018 abgelegt.