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Vorträge und Tutorien

Ulrike Fischer: Tutorium: Ein Tagungsposter mit der poster-Library von tcolorbox gestalten

Zeitgleich zur Dantetagung findet in Darmstadt noch eine Tagung einer Internationalen Federation statt. Es wird gezeigt, wie deren Tagungsposter erstellt wurde.

Beispieldateien  CC-BY-SA 4.0

 

Ulrike Fischer: Barrierefreie Dokumente mit dem tagpdf-Paket – Fortschritte, Pläne und offene Fragen

Zusammenfassung folgt.

Mario Haustein: Der Betrieb von ShareLaTeX im eigenen Rechenzentrum

Im universitären Alltag ist es der Normalfall, dass Veröffentlichungen von mehreren Autoren verfasst werden.
Ebenso ist hier LaTeX weit verbreitet. Da es sich beim Manuskript um Quelltextdateien handelt, kann die gemeinsame
Bearbeitung über Versionsverwaltungssysteme wie Subversion oder Git realisiert werden. Änderungen werden
jedoch erst nach einem „Commit“ an alle Co-Autoren verteilt, und das Auflösen von Konflikten stellt mitunter für nicht
informatiknahe Forscher ein Hemmnis dar.

Der kollaborative LaTeX-Edior ShareLaTeX (bzw. nun Overleaf) verfolgt einen anderen Ansatz. Mehrere Nutzer können
gleichzeitig in einer Web-Oberfläche ein LaTeX-Dokument bearbeiten. Änderungen sind sofort sichtbar, und es
entstehen keine zusätzlichen Arbeitsschritte durch eine Versionsverwaltungssoftware. Aber auch dieser Ansatz hat
einige Nachteile:

  • Es handelt sich um einen Cloud-Dienst. Forschungsdaten werden somit u. U. auf fremden Servern gespeichert.
  • Die Nutzung des Dienstes ist kostenpflichtig, sofern mehrere Autoren an einem Projekt arbeiten wollen.
  • Spezielle Pakete wie eine hausinterne Corporate Identity sind nicht verfügbar. 

Im Rahmen des Vortrags zeigen wir, wie sich die als Docker-Container kostenfrei bereitgestellte ShareLaTeX
Community Edition auf eigenen Servern betreiben lässt. Wir stellen die notwendigen Schritte vor, um den Container
mit einer aktuellen LaTeX-Distribution und ggf. weiteren Zusatzpaketen auszustatten.

Der Vortrag schließt mit einem Ausblick, welche weiteren Anpassungen notwendig sind, um den Dienst einer größeren
Menge von Nutzern anbieten zu können.

Frank Mittelbach: Das LaTeX „dev“ Format

Wie verhindert man Bananensoftware (reift beim Kunden)?
Durch gutes Testen. Das ist aber alles andere als einfach!

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Anstrengungen, die das LaTeX Project Team über die Jahre hinweg unternommen hat, um qualitativ hochwertige Software auszuliefern und gibt einen Ausblick auf Änderungen im Prozess, der die Situation noch einmal deutlich verbessern soll.

Frank Mittelbach: Taming UTF-8 in pdfTeX

Um die Konzepte in pdfLaTeX zur Verarbeitung von UTF-8 kodierten Daten zu verstehen, ist es hilfreich, die von TeX und LaTeX früher verwendeten Modelle zu kennen. Der Vortrag gibt dazu einen kleinen historischen Abriss und erklärt

  • wie es in einen TeX-System, welches eigentlich nur 8-bit Eingabe versteht, trotzdem möglich ist UTF-8 Dateien erfolgreich zu verarbeiten;
  • was die überwindbaren Hindernisse sind;
  • und welche Einschränkungen bleiben werden (solange man nicht auf eine Unicode Engine wechselt).

Der Vortrag schließt mit einem Ausblick auf die Verbesserungen in Bezug auf UTF-8, die im Laufe diesen Jahres in LaTeX aktiviert werden und wie man diese vorab testen kann.

Günter Partosch: Gemacht – über make und andere Tools für die automatische Übersetzung von LaTeX-Projekten

Bei der Übersetzung von LaTeX-Projekten sind (fast) immer mehrere Durchgänge erforderlich. In vielen Fällen müssen zusätzlich Hilfsprogramme aufgerufen werden – alles das in der richtigen Reihenfolge.

Erste Ansätze zur Automatisierung dieses Prozesses gab es schon Anfang der 90er Jahre auf der Basis von make. Da die betreffenden Vorschläge aber nur eingeschränkt zum Ziel führten, wurden schon bald Lösungen mit Skriptdateien entwickelt.

Im Vortrag wird anhand von kleinen Beispielprojekten das Vorgehen mit make, Skriptdateien und drei modernen Entwicklungen (ClutTeX, Arara und latexmk) vorgestellt.

Präsentation CC-BY-SA 4.0

Alle Dateien mit Beispielen als zip CC-BY-SA 4.0

 

Günter Partosch: Beamer-Päsentationen

Vortragsfolien

Henning Hraban Ramm: Treffpunkt für ConTeXt-Interessierte

Lockere Fragestunde und Gesprächsrunde für alle, die sich für ConTeXt interessieren, ein- oder umsteigen wollen oder
bereits damit arbeiten.

Da ich schon länger an einem deutschen Buch für ConTeXt-Anfänger arbeite, interessieren mich Bedürfnisse und Wünsche
in Bezug darauf und die sonstige Dokumentation. Ich gebe gerne Einblick in meine ConTeXt-Projekte und die darin
verwendeten Lösungen und Tricks.

Peter Turczak: Automatisierung von Stücklisten und Ersatzteillisten (Arbeitstitel)

Ziel des Projektes ist es, die Erstellung von Dokumenten aufgrund von Zeichnungsrohlingen und Daten aus dem ERP zu
automatisieren. Wie stellen Lackiergeräte und Anlagen her, die teilweise aus hunderten von Komponenten, strukturiert
in zig von Baugruppen/Module in fünf-Stufen verschachtelt sind.

Um dem Kunden vor Ort bei der Wartung zu helfen, gibt es sogenannte Ersatzteillisten für mehrere Baugruppen im Gerät.
Diese bestehen aus einer Explosionszeichnung des Gerätes, welche durch Callouts in einen Tabellenteil verweist, in
welchem Bezeichnung, Artikelnummer usw. dargestellt sind. Da ein Gerät zumeist aus mehreren Baugruppen, sind oft für
ein Gerät mehrere Ersatzteillisten-Blöcke vorhanden.

Viele Baugruppen teilen sich auch die selbe Explosionszeichnung. Aus dem ERP-System exportieren wir entweder die
Auftragsstückliste oder die Standard-Artikelstücklisten. Diese Exporte stellen den Hierachiebaum des Gerätes als CSV-Datei
dar, bei welchem eine Spalte die Tiefe im Baum angibt.

Nun wird einer Baugruppe ggf. die vorhandene Explosionszeichnung, als SVG, im Stammdatensatz zugeordnet. Die
Callouts werden als Pfad in den Strukturbaum dargestellt. So kann eine Explosionzeichnung auf mehrere Ebenen der
Strukturstückliste zugreifen.

Die Schnittstelle zum Einlesen der SVG-Daten und CSV-Dateien wurde in Python implementiert und benutzt das
Jinja2-Templating-System. In diesem Zuge werden auch im SVG die Pfade in den Callouts durch Ziffern ersetzt und der
Tabellenteil erzeugt. Inkscape wird zum Konvertieren der SVG in PDF verwendet.

Ulrik Vieth: Mathematiksatz mit OpenType: Was gibt es Neues?

Seit inzwischen 10 Jahren ist es möglich, OpenType Mathematik-Schriften in LuaTeX und XeTeX zu verwenden. Angefangen
als experimentelles Feature haben sich OpenType Mathematik-Schriften längst als Standard etabliert. In den letzten Jahren
sind immer mehr neue Schriften hinzugekommen.

In diesem Vortrag wird ein Überblick über die verfügbaren Mathematik-Schriften gegeben und deren Umfang und Besonderheiten
besprochen.

Präsentation CC-BY-SA 4.0

Herbert Voß: Gleitumgebungen

Die sogenannten Gleitumgebungen gehören zu den Dingen, die im Zusammenhang mit TeX zu vielen Missverständnissen führen. In diesem Tutorium wird nach einer kurzen Einführung in den Sinn von Gleitumgebungen gezeigt, wie man mithilfe des Pakets hvfloat die Anordnung von Gleitumgebungen im Zweiseiten- als auch Zweispaltensatz steuern kann.

( Die Präsentation) CC-BY-SA 4.0

Herbert Voß: indexerzeugung

Bei wissenschaftlichen Arbeiten gehört die Erzeugung eines Indexes zwar nicht zu den standardmäßigen Vorgängen, kann jedoch auch für allgemeine Listen wie Personenverzeichnis benutzt werden. Die Sortierung kann dabei immer noch aufwändig sein, wenn man ausschließlich ASCII-Zeichen verwndet.

( Die Präsentation ) CC-BY-SA 4.0

Alexander Willand: Diskussionsrunde: Die weitere Entwicklung von LaTeX & Friends

Wünsch Dir 'was! Was sollte das Ökosytem von LaTeX & Friends dazu  lernen, damit es auch im dritten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts den  Ansprüchen professioneller Anwender genügt?

Der Moderator – der selbst kein Entwickler, sondern Anwender ist – führt in die Diskussion ein anhand zweier Beispiele: dem des  elektronischen Rechtsverkehrs und dem der Rechtschreibprüfung in Open-S ource-Software.

Erwünscht ist eine Diskussionsrunde, in der die Teilnehmer unausgegorene  Ideen, unrealistische Wunsch- bis hin zu therapieresistenten  Wahnvorstellungen äußern mögen, solange sie nichts mit Kautschuk zu  tun haben.

Es muss nicht sofort vernünftig aussehen, es muss nicht umsetzbar  erscheinen, sondern in Zukunft irgendwie nützlich.

Der Moderator wird die Ideen und Wünsche sammeln und – jede Hilfe ist  willkommen – untersuchen, ob es das gewünschte Feature vielleicht  bereits gibt oder wie man sich eine Umsetzung in großen Zügen  vorstellen könnte. Über das Ergebnis wird in geeignetem Rahmen zu  berichten sein. 

Vortragsfolien CC-BY-SA 4.0

 

Uwe Ziegenhagen: Wie erstelle ich einen Briefbogen mit KOMA-Script

  Präsentation CC-BY-SA 4.0