PostScript-Elemente in PDF einbinden
Herbert Voß
PostScript als vollwertige stackorientierte Programmiersprache bietet sich für Berechnungen an, da TeX auf diesem Sektor eher rudimentäre Fähigkeiten aufweist. Insbesondere das Einbinden von grafischen Elementenist über den Weg PostScript->PDF effektiver als Lösungen innerhalb und mit TeX.
Als Lösung bot sich in der Vergangenheit der Einsatz von VTeX an (http://www.micropress-inc.com), welches in der OS/2- und Linux-Version frei verteilt wurde. Mittlerweile wird diese freie Version nicht mehr unterstützt, so dass in einer ersten Studie nach Alternativen gesucht wurde, da micropress nicht an einer Veröffentlichung ihres eigenen PostScript-Interpreters gex interessiert ist, welcher eine direkte Konvertierung von PS->PDF erlaubt. Die Einbindung der GhostScript-Bibliothek ist eine Möglichkeit, bringt jedoch viele Probleme mit sich. Daher wurde in einem zweiten Schritt eine Lösung mit Perl getestet, die beliebige Teile eines Dokuments mit der gegebenen Präambel übersetzen kann, das Ergebnis in ein beliebiges Grafikformat konvertiert und diese abschließend in einem pdflatex-Lauf als Grafiken einliest.