Die aktuelle Ausgabe

Inhalt von Heft 2/2019

S. 30–33
Wie funktionieren TEX-Makros Teil 1
Graham Douglas

Diese Artikelserie hat ein ambitioniertes Ziel: Zu erklären, wie TEX-Makros tatsächlich funktionieren, und zwar auf der untersten  Ebene, der Ebene der  TEX-Engine. Wir ruhen uns dabei nicht auf einfachen Beispielen aus, die nur verschiedene Features demonstrieren. Stattdessen schauen wir in TEX selbst hinein, um zu sehen wie und warum Makros so funktionieren, wie sie es tun.

S. 34–44
Geometrische Konstruktionen mit METAPOST

Streckenzüge, Farben und Strichstile
Zurück zu den Zeichenbefehlen: Mit draw gefolgt von einer Serie von Punktangaben, verbunden mit zwei Bindestrichen, wird ein Streckenzug von Punkt zu Punkt gezeichnet. Eine gekrümmte Linie entsteht, wenn statt der Bindestriche zwei Punkte verwendet werden. Die verschiedenen Möglichkeiten werden hier
nicht weiter betrachtet. Ortspunkte werden als Zahlenpaare in runden Klammern angegeben: z. B. (10,20) .

S. 45–63
Spirale entlang eines Pfades (Coil)
Walter Entenmann

Der Beitrag befasst sich mit einer effizienten Methode für Grafikprogramme oder -pakete zum Zeichnen einer Spirale entlang eines vorgegebenen Pfades, der zwei Punkte verbindet. [3, 4] Die Kurvenform einer Windung soll durch Orthogonalprojektion einer dreidimensionalen Schraubenlinie gewonnen werden.

S. 64–71
Zur Nutzung von makefile -Dateien
Lukas C. Bossert

Größere LATEX-Projekte mit vielen Dateien zu managen ist nicht immer einfach und man muss nach dem Übersetzen verschiedene Schritte ggf. manuell ausführen und das PDF weiter verarbeiten. Beispielsweise wenn man das PDF zusätzlich noch in einer komprimierten Fassung haben möchte oder wissen muss, auf welchen Seiten Farbinformationen im PDF hinterlegt sind. Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf praxisnahe Funktionsweisen des Programms GNUmake , wobei es für einige Betriebssysteme entsprechende Varianten gibt (beispielsweise für Windows nmake ).

S. 72–73
Nicht zu früh und nicht zu spät: »everypar«
Rolf Niepraschk

Im Folgenden soll über ein Problem bei der Indexerzeugung und dessen Lösung berichtet werden.

S. 74–76
LATEX und base64-kodierte Grafiken
Rolf Niepraschk

Bei den meisten Grafikdateien, die üblicherweise in LATEX und anderswo verwendet werden, handelt es sich um Binärdateien, d. h. sie enthalten intern Bytes mit beliebigen Werten zwischen 0 und 255 . Um Binärdateien unbeschadet per Internetprotokoll (z. B. »http« oder »smtp«) übertragen zu können, wird ihr Inhalt vor der Übertragung so kodiert, dass er nur noch aus ASCII-Zeichen (7-Bit-Zeichen) besteht.

S. 77–83
Generieren von BIBTEX-kompatiblen Literaturdaten
Herbert Voß

Das Erstellen von Einträgen für Literaturdatenbanken ist oft eine mühselige Arbeit. Insbesondere für »Die TEXnische Komödie« benötigt man häufig Angaben zu einzelnen Paketen. Diese lassen sich einfach mit einem vorhandenen Perlskript generieren. Angaben zu Büchern lassen sich mit Google finden.

S. 84–86
Ausgeben der Definition von LATEX-Makros
Herbert Voß

Die Datei latex.ltx stellt eigentlich das dar, was man gemeinhin unter LATEX versteht, wenn von den Basisbefehlen die Rede ist. Sucht man die Definition eines Befehls, so muss diese Datei nach der Definition durchsucht werden.

S. 87–88
Positionsbestimmung auf einer Textseite
Herbert Voß

Im normalen Textsatz ist es nicht unbedingt erforderlich zu wissen, an welcher Position der noch auszugebenden Seite man sich bei der Texteingabe gerade befindet. Möchte man jedoch Objekte in Abhängigkeit von der aktuellen Position platzieren, so wäre die Kenntnis der Koordinaten des aktuellen
Punktes sinnvoll.

Der Redaktionsschluss für das Heft 3/2019 ist der 15.07.2019.